Lituania Pinelos mexikanischer Truthahn mit „Mole Negro“

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Es ist eine Sache, sich zum Weihnachtsfest gemeinsam um einen Tisch zu versammeln. Aber was den Tag wirklich zu etwas Besonderem macht, ist das Vorbereiten der Speisen. Beim Kochen an Weihnachten dreht sich alles um Liebe und Zuwendung. Man verbringt Stunden damit, das perfekte Essen zu kochen, damit es rechtzeitig fertig ist, sobald Freunde und Familie die Haustür betreten. Bei Kochschulbesitzerin Lituania Pinelo, handelt es sich bei dem Gericht um den berühmten Truthahn mit „Mole Negro“-Soße ihrer Familie.

Im Hause Pinelo, kommt man an den Gerüchen oaxaquenischer Gewürze nicht vorbei, da sich die gesamte Straße auf Weihnachten vorbereitet. Getrocknete, schwarze Peperoni, die in der Pfanne geröstet werden, erzeugen einen Rauch, der die Augen zum Tränen bringt. Man wird jedoch belohnt, sobald man die erste, so wichtige Kostprobe der „Mole“ genommen hat. „Der Geruch von Peperoni kann unangenehm sein,“ sagt Lituania, „aber am Ende ist es köstlich – das Rösten gehört zum Vorbereiten des Gerichts einfach dazu.“

Aber nicht nur Lituania bereitet das Gericht mit vor. Wie bei den meisten unterhaltsamen Kocherlebnissen, ist es am besten, wenn jeder involviert ist. Drüben im Haus ihrer Oma, helfen alle mit – Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen, Mama und Papa -, damit jeder Bissen perfekt wird. Und das ist noch nicht alles. Die ganze Gemeinde kommt zum lokalen Peperoni-Mahlwerk, um sicherzugehen, dass sie auch fein genug gemahlen sind und der „Mole“ ihren feurigen Kick geben – gewöhnungsbedürftig für alle Nicht-Mexikaner.

Sowohl die Zubereitung als auch das Essen der Mole, ist keine wirklich saubere Angelegenheit. Die kochende Soße spritzt aus dem Topf heraus, während sich der intensive Duft in der Küche verbreitet – eine riskante Angelegenheit, wenn die Köchin dabei immer weiter Schokolade hinzugibt, um den Geschmack aufrechtzuerhalten. Und wenn das Gericht auf dem Familientisch angerichtet wird, macht das unglaubliche Zusammenspiel der Gerüche es schwer, nicht direkt darin zu versinken und eine Sauerei zu veranstalten. „Mole Negro zu essen ist immer ein Erlebnis,“ fügt Lituania hinzu. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Soße nach dem Essen über den ganzen Klamotten verteilt ist. Aber das zeugt nur davon, dass man ein köstliches Gericht hatte!“

Das Rezept zu Lituanias Truthahn mit „Mole Negro“ finden Sie HIER

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